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Kategorie: Smart Budget

BVG - Die Welcome-Home-Haltestelle


Case-Beschreibung:

NBA-Weltstars aus Deutschland sind selten – mit Franz und Moritz Wagner hat Berlin jedoch gleich zwei davon. Als ihr Team zum ersten offiziellen NBA-Spiel nach Berlin reiste, bot sich für die BVG die ideale Gelegenheit, die beiden in ihrer Heimat willkommen zu heißen und lokalen Basketballfans ein besonderes Highlight zu bieten.

Die Herausforderung bestand darin, als Berliner Institution echte Verbundenheit und maximale Aufmerksamkeit zu erzeugen – ohne offizieller Sponsor zu sein und ohne großes Budget.

Die BVG kann keine exklusiven Sneaker-Drops oder millionenschweren Sponsoring-Deals bieten. Stattdessen setzen wir auf das, was nur wir können: urbane Sichtbarkeit im öffentlichen Raum – in Form einer eigenen Station. Aus dem traditionsreichen Richard-Wagner-Platz wurde kurzerhand der „Franz und Moritz Wagner Platz“. Eine symbolische Geste, die den Stolz der Stadt sichtbar macht und NBA-Fans direkt am Bahnsteig abholt.

Pünktlich zum Spieltag wurde der U-Bahnhof offiziell „umbenannt“. Mit lediglich zwei einfachen Kunststoffschildern und einem Budget von rund 3.000 Euro entstand eine Maßnahme, die trotz Minimalaufwand maximale Aufmerksamkeit erzeugte. Die Reaktion folgte unmittelbar: Die Wagner-Brüder bedankten sich spontan mit einem emotionalen Shout-out auf der offiziellen NBA-Pressekonferenz. Daraus entwickelte sich ein starkes Medienecho mit über 3 Mio. Euro Media-Äquivalenzwert und Berichterstattung von der ZEIT bis zur Sportschau – ein PR-Slam-Dunk im BVG-Stil.

Der zentrale wirtschaftliche Effekt der Maßnahme liegt in einem außergewöhnlich hohen Return on Investment (ROI) sowie einer signifikanten Steigerung des Share of Voice. Die Umsetzung erfolgte dabei vollständig ohne klassisches Media-Budget oder kostenintensive Sponsoring-Deals.

Mit einem äußerst geringen finanziellen Einsatz von lediglich rund 3.000 Euro für zwei einfache Stationsschilder inkl. Montage und Organisation konnte ein organisch erzeugter Medienäquivalenzwert von über 3 Millionen Euro erreicht werden. Dieser überproportionale wirtschaftliche Gegenwert entstand insbesondere durch die breite Resonanz in nationalen Leitmedien und Sportfachmedien – von der ZEIT bis zur Sportschau – sowie durch einen ungeplanten Shout-out der NBA-Stars selbst im Rahmen der offiziellen Pressekonferenz zum Spiel, welches Anlass zur Aktion war.

Insgesamt verdeutlicht die Aktion eindrucksvoll, wie unaufwändige und unkonventionelle PR-Interventionen im öffentlichen Raum einen erheblichen Earned-Media-Wert generieren können, der sich direkt in der Markenwahrnehmung niederschlägt und diese nachhaltig stärkt.


Auszüge aus der Einreichung:


Der eingereichte Case-Film: